Episode 20 – Der gläserne Mensch

7 Feb




Felix, Franz und Rudi ziehen blank… im sozial-digitalen Sinne. Nacktbilder gibt’s nur gegen Patreon-Money, sorry. Dafür bekommt ihr unsere ganz eigenen Meinungen und Einsichten zu den Themen digitaler Fußabdruck, Ortung/Tracking, Internet-Sicherheit, Privatsphäre, uvm. Außerdem im Cast: Wir googeln uns selbst, Rudi gibt Erziehungstipps, Felix erklärt, wie ihr verschwinden könnt und lüftet ein bisher gut gehütetes Geheimnis!

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Shownotes

00:00 – 00:44: Intro
00:45 – 30:31: Anekdoten (Felix‘ Geheimnis ab 20:34!)
30:32 – 53:38: Der gläserne Mensch, Teil 1
53:39 – 59:19: Zwischengeplänkel: „How to disappear“
59:20 – 1:31:40: Der gläsenere Mensch, Teil 2
1:31:41 – 1:36:30: Feedback-Besprechung, Werbung, Outro

One thought on “Episode 20 – Der gläserne Mensch

  1. Lob:
    Erstmal sehr cooles Thema =) So kann es weitergehen. Auch eure verschiedenen Ansichten sind eine gute Kombination.

    Meine Gülle zum Thema:
    Felix (alias seine Wenigkeit), du hast das schon richtig gesagt. Wenn die Daten erstmal in der „Cloud“ sind, sind die durch verschiedene Autorisierungen und Schlüssel geschützt. Dass der Dienst an sich aber „sicherer“ ist als das „Surfen“ würde ich jetzt nicht sagen. Hier werden natürlich dieselben Ports benutzt (an beiden Enden) wie beim normalen „Surfen“ und sind auch genauso bekannt und angreifbar. Auch sind beide Rechner/Server an den Enden gleich aufgebaut und immer ähnlich geschützt.

    Franz zu deinem Vertrauen an die Anbieter kann ich dir einen schönen Tipp geben. Es gibt verschiedene Verschlüsselungsprogramme (zum Beispiel TrueCrypt) die sehr gut mit Cloud-Diensten kombinierbar sind. Ihr erstellt euch einen „Container“ und synchronisiert diesen. Bei Bedarf bindet ihr ihn einfach als Laufwerk wieder in den PC ein. Auch könnt ihr einen Dienst benutzen der die Verschlüsselung auf eurem PC durchführt oder noch cooler: Die eigene „Cloud“ mit „owncloud“ realisieren.

    Zum Thema „Sicherheit“ bei den Messenger. Das Ganze mit den Bildern, Sicherheitslücken blablabla. Es kursieren nur so viele freizügige Bilder im Netz weil wir der Person am anderen Ende vertrauen und nicht weil Kriminelle die Server von WhatsApp entern. Klar, wenn du prominent bist ist das wieder ein anderer Ansporn aber was bei uns eher von Interesse ist, sind Kreditkartennummern und Online-Konten mit Zugang zum Kaufparadies. Meistens ist auch das wieder eine Vertrauenssache. Denkt mal an euren Nachbarn, an seine Hobbys, Haustiere und Zahlen. Mit ein wenig Fantasie, welches man auch über Facebook sich besorgen kann, kann man zigtausend Kombinationen erraten und dass jemand die Umschalttaste dabei drückt, macht es auch nicht „sicherer“ (vorausgesetzt sicher ist ein zu erreichender Zustand im Netz). Die Verantwortung bei allen Diensten (vor allem bei den kostenlosen) liegt bei uns und nicht bei Verschlüsselungen und Algorithmen.

    Eventuell wäre mal ein ganz anderer Ansatz zum Thema persönliche Daten interessant. Ein Beispiel würde mir für Facebook einfallen. Jeder Nutzer stellt auf den persönlichen Post, zehn völlig unsinnige ins Netz. Cooler wäre es, wenn ein Programm das automatisch erledigt. Die Algorithmen für die personalisierte Werbung würden Unmengen mehr an Ressourcen verschlingen. Jetzt wäre es interessant zu wissen, ab welchem Grad es uninteressant für Firmen und so weiter wird. Einen Nachteil hat es natürlich: Menschen wissen natürlich nicht mehr was ist real und was nicht ^^ Ob Facebook und co dann noch Sinn machen …

    Achtung: “VIERTELWISSEN“
    Bei WhatsApp hab ich auch nie bezahlt. Habe die Drohung immer ignoriert und nach Ablauf der Zeit hat es sich automatisch verlängert.
    Beim Kreditkartenbetrug hab ich mal gehört, dass ein Schaden meistens von der Bank ersetzt wird. Ich weiß natürlich nicht, wie einfach und schnell das geht und welche Voraussetzungen dafür noch erfüllt werden müssen.
    Ich dachte bei NFC muss immer eine Applikation geöffnet sein und du musst es direkt bestätigen oder? Auch bei den Einstellungsänderungen? Ich wollte mir auch so einen Sticker ins Auto machen, damit ich jedes Mal Bluetooth aktivieren kann. Allerdings muss ich beim Auflegen immer nochmal entsperren und bestätigen.

    Verbesserungsvorschläge:
    Ab und zu kommt es vor, dass man jemand doppelt hört.
    Es wäre cool, wenn man die verschieden Kapitel direkt im Podcast ansteuern könnte und nicht umständlich nach der richtigen Zeit suchen müsste. Wäre „Podlove“ für WordPress ne alternative? Wäre bei „Spoilern“ echt hilfreich (hier jetzt nicht aber bei anderen Folgen) …

    Zum Thema Süßigkeit:
    Ich bring euch mal aus Holland ne Snelle Jelle mit. Sieht aus wie eine Süßigkeit…

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