Episode 11 – Darf Arbeit Spaß machen?

16 Nov

„Arbeit, Arbeit“ – So beschrieb ein kleiner Ork einst sein anstrengendes Tagewerk. Felix, Franz & Rudi versuchen das Thema mit eigenen Erfahrungen, Zukunftsvisionen und idealtypischen Vorstellungen etwas weitläufiger zu erkunden. Da recht viele Leute einen Großteil ihres Lebens mit Arbeit verbringen, steht in dieser Folge vor allem die Frage „Darf oder sollte Arbeit Spaß machen?“ im Mittelpunkt.

Als hätte die ARD unsere Folge erahnt, hat sie Anfang November die Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ aufgesetzt. Auf der Homepage ergründet ein Artikel beispielsweise, wie die Digitalisierung unsere Arbeit in Zukunft beeinflussen könnte. Außerdem finden sich dort 25 Job-Portraits – ideal für die Unentschlossenen unter euch. Wenn ihr mehr zu ME/CFS erfahren wollt, schaut doch mal auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS vorbei. An alle Betroffenen: Bitte entschuldigt Franz‘ Halbwissen und eventuell draus entstandene Falschaussagen.

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Kapitelmarken:

00:00 – 00:37: Intro
00:38 – 09:24: Anekdoten – ÖPNV & Bahn-Liebe
09:25 – 10:17: Definition „Arbeit / Erwerbstätigkeit“
10:18 – 23:50: Themenblock #1
23:51 – 35:40: Wer soll das denn wissen?
35:41 – 1:06:22: Themenblock #2
1:06:23 – 1:18:29: Feedback-Besprechung, Werbung, Outro

5 thoughts on “Episode 11 – Darf Arbeit Spaß machen?

  1. Hey Jungs,

    jup das war schwer genug. weiter so.

    Das Problem mit geistiger/künstlerischer Arbeit ist das sie lange kostenlos zu haben war. Seit Mitte der Neunziger war zuerst Musik und später File und Serien immer kostenlos zu haben. Es gibt also wenigstens eine Genartion die mehrheitlich die Erfahrung gemacht hat, dass Unterhaltung kostenlos zu haben ist.

    gruß david

    Ps.: wem seine Arbeit kein Spaß macht hat die falsche.
    Pps. Work Life Balance ist bullshit. Work is Life.

    • Hey David,
      danke für deinen Kommentar 🙂 Wir gehen darauf in unserer nächsten Episode sicher ein 😉

      Liebe Grüße
      Felix, Franz & Rudi

  2. Hallo ihr 3,
    die Qual der Berufswahl kennt ja jeder von uns, und ich glaube dass es auf jeden Fall auch heutzutage schwerer ist als früher, sich für einen Lebensweg zu entscheiden. Es mag vielleicht paradox klingen, aber die von allen Menschen so ersehnte Freiheit im Reden, Denken und Tun birgt eben auch eine Schattenseite: zu viel Freiheit bedeutet permanente Entscheidungen fällen zu müssen, in welche Richtung das Leben gehen soll, und Entscheidungen zu treffen fällt jedem schwer und kostet Kraft. Denn woher soll man wissen was richtig für einen ist. Früher war der Lebensstandard und die Prioritäten andere; man musste mit Krieg, wenig Geld und gesellschaftlichen Zwängen klarkommen. Es war klar, dass man früh eine Familie gründet und dann hieß es hauptsache Arbeiten um die Familie durchzufüttern, denn das war wichtig, und nicht, dass einem die Arbeit Spaß macht. Die Möglichkeiten waren lange nicht so vielfältig wie heute und damit die Wahl nicht sehr groß. Frauen hatten es sowieso nochmal schwerer, weil wenige berufe für sie in Frage kamen. Wenn die Leute am Arbeitsplatz unzufrieden waren, konnten sie ihrem Arbeitgeber, dem Krieg oder der Gesellschaft die Schuld geben. Heute ist das anders, wir können und dürfen ALLES machen, aber dafür können wir auch niemandem dafür die Schuld geben, wenn wir unglücklich sind. Denn dafür sind wir nur noch selbst verantwortlich, wie uns zumindest eingeredet wird. Wir sind schließlich frei, jederzeit unser Leben zu ändern durch einen Wohnortwechsel, Jobwechsel, Partnerwechsel, Lebensstilwechsel,… Ich finde diesen Aspekt sehr wichtig und man sollte sich darüber bewusst sein, dass die übertriebene Freiheit der heutigen Zeit ein neues Problem darstellt. Für Menschen mit wenig Entscheidungsfreiheiten durch eine feste ortsgebundene Partnerschaft, einen angestrebten Traumberuf oder andere Prioritäten, haben das Glück, dass der Lebensweg sind klarer vor ihnen abzeichnet. Mich persönlich belastet es phasenweise, dass alles so ungewiss ist und niemand einem sagt, was zu tun ist. Wo Wohnen? Was Arbeiten? Was macht einen zufrieden? Natürlich kann man sagen, dass eben diese Freiheit und Ungewissheit das Leben erst spannend und aufregend macht. Aber ich glaube, dass der Mensch einen gewissen Grad an Klarheit und Sicherheit braucht, um glücklich zu sein. Ich freue mich zumindest darauf, wenn mein Leben ein wenig mehr Kontur annimmt. =)

    • Hey Mona,

      gebe dir völlig recht Wahlfreiheit ist anstrengend. Wiedersprechen möchte ich bei dem Punkt das es heute keine gesellschaftlichen Zwänge mehr gibt. Im Gegenteil unsere Gesellschaft in Deutschland wird wieder wesentlich konservativer als sie es in den 90er Jahren war.

      gruß

      David

      • Hey Mona, hey David,

        danke für eure Kommentare! Freut uns sehr, dass ihr auch untereinander zu den von uns angeschnittenen Themen diskutiert 🙂

        @Mona: Cool, dass du uns deine Eindrücke und Gedanken so ausdrücklich mitteilst! Rudi hatte in der Folge ja auch teils in deine Richtung argumentiert, können wir also auf jeden Fall nachvollziehen. Die „neue Wahlfreiheit“ hat ihre Vor- und Nachteile. Manche Menschen brauchen mehr Struktur, andere fühlen sich darin gefangen. Wir wünschen dir, dass dein Leben bald mehr Kontur erhält und du damit glücklich bist!

        LG Felix, Franz & Rudi

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